Seit kurzem gibt es im OTRS Paketmanager eine Paketverifikation (OTRS >= 3.1.16 bzw. 3.2.7), die zu einigem Unmut geführt hat. Nicht, dass es eine Paketverifikation gibt ist hier das Problem, sondern die Vorgehensweise der Nicht-Kommunikation und Diskreditierung von Drittanbietern (Disclaimer: Ich gehöre zu diesen Drittanbietern). Außerdem bin ich der Hauptentwickler und Betreiber von OPAR, dem OTRS Package Archive, doch dazu später mehr.
Bei der Paketverifikation wird für das Paket eine MD5-Summe erzeugt und zusammen mit dem Paketnamen an einen Webservice der OTRS AG übermittelt. Stimmen die Werte mit denen überein, die bei der OTRS AG hinterlegt sind ist alles in Ordnung. Andernfalls bekommt der Benutzer eine Warnung angezeigt, die auch ganz klar die Empfehlung ausspricht, das Paket nicht zu installieren.
Wie wird denn jetzt ein Paket verifiziert? Man muss seinen kompletten Code an die OTRS AG schicken und die prüfen dann manuell, ob das Paket Auswirkungen auf die Stabilität und die Sicherheit hat.
Hier tauchen schon die ersten Probleme auf:
- Welche Kriterien werden angewandt? Auf meine Mails habe ich bisher entweder keine oder nur sehr allgemein formulierte Antworten bekommen.
- Wenn die Pakete sehr spezifische Einstellungen oder Code enthält, der "geschäftskritisch" für meinen Kunden ist, dann darf ich den nicht einfach so weitergeben, also kann ich das nie verifizieren lassen.
- Es vergeht viel Zeit von der Einreichung des Codes bis zur Verifizierung durch die OTRS AG. Für ein Paket, das ich verifizieren lassen wollte, liegt mir auch nach über einer Woche noch keine Aufwandsabschätzung und Angebot vor.
- Wenn ich Code für das Kernprodukt beisteuere muss ich ein "Contributor Agreement" unterschreiben, in dem steht, dass ich alle Rechte an allen Einsendungen die ich für irgendein Projekt der OTRS AG mache an die OTRS AG abtrete. Die Paketverifikation ist ein Projekt der OTRS AG. Ist das Einreichen von Paketen zur Verifikation schon eine "Contribution"?
Die Probleme gehen weiter:
- Die Verifikation wird nur ausgeführt, wenn ein zusätzliches Modul für https installiert ist
- Wenn ein Paket den Paketmanager oder das UserAgent-Modul überschreibt ist die Verifikation dahin und der User merkt nichts bzw. die Sicherheit ist nur vorgetäuscht.
- Die rein manuelle Verifikation ist sehr fehleranfällig. Wer garantiert ein sehr gutes Perl-Wissen desjenigen, der das Paket verifiziert?
- Was passiert wenn zwei Anbieter den gleichen Paketnamen verwenden? Wenn z.B. Anbieter A ein Paket X verifizieren lässt und Anbieter B sein Paket ebenfalls X nennt und verifizieren lässt?
Die
c.a.p.e IT hat mittlerweile das Paket
ConfigureCallHome veröffentlicht, mit dem man die Verifikation optional deaktivieren kann. Sie haben auch in einer
Pressemitteilung ihren Unmut über die Paketverifikation kundgetan.
Und die OTRS AG hat dazu eine
Stellungnahme formuliert. Auf diese möchte ich hier noch eingehen:
"Im Sinne des Open Source-Gedankens begrüßt die OTRS AG weiterhin jedes zur Verifizierung eingereichte Software-Paket..."
Natürlich begrüßen sie jedes eingereichte Software-Paket. Immerhin verdienen sie damit Geld, die Pakete zu verifizieren. Ich begrüße auch jede Gelegenheit, relativ leicht Geld zu verdienen. Was das aber mit "Im Sinne des Open Source-Gedankens" zu tun hat, ist mir schleierhaft. Im Sinne des Open Source begrüße ich jede veröffentlichte
OTRS-Erweiterung. Für Open Source braucht es keine Verifizierung, sonst wäre ja
Perl und das
CPAN - dessen sich die OTRS AG übrigens für die Programmierung von OTRS ja bedient - kein Open Source.
"...und stellt auf Anfrage jedem Interessierten den Katalog der Verifizierungskriterien zur Verfügung."
Davon habe ich bisher noch nichts gemerkt. Ich habe den bisher noch nicht bekommen - obwohl ich lieb bei verify@otrs.com nachgefragt habe.
"Die OTRS AG steht in ständigem und regem Austausch mit der Community."
Ständiger und reger Austausch? Über dieses Thema wurde nicht öffentlich gesprochen - weder auf der Mailingliste noch im Forum. Vielleicht ist es mir durch die Lappen gerutscht, aber vermutlich nicht allen, die ihren Unmut geäußert haben und die Forensuche hat auch nichts ergeben. Zusätzlich hat sich die OTRS AG jetzt erst auf die Pressemitteilung von c.a.p.e IT geäußert und nicht in dem oben verlinkten Thread.
Wenn es einen anständigen Dialog gegeben hätte, hätte man gleich was ordentliches machen und viel Unmut vermeiden können. Das hätte zwar mehr Zeit gekostet, aber der Nutzen wäre viel größer.
"als auch die Tatsache, dass im von der Community betriebenen OTRS Package Archive (OPAR) jeder unter Verwendung eines Pseudonyms ohne jegliche Sicherheitsprüfung Pakete veröffentlichen kann, spricht für ein geringes Sicherheitsbewusstsein, für das die OTRS AG keine Verantwortung übernehmen kann und auch nicht will."
Jetzt setze ich mir den Hut des Hauptentwicklers von
OPAR auf: Ja, jeder kann unter Verwendung eines Pseudonyms Pakete veröffentlichen. OPAR ist als CPAN-Pendant für OTRS gedacht. Denn je mehr Entwickler ihre Leistungen der Allgemeinheit bereitstellen, um so besser kann das einzelne OTRS werden. Warum muss für jedes OTRS so etwas wie MultiSMTP neu entwickelt werden? Jeder soll doch von den Erfahrungen und Entwicklungen der anderen profitieren.
Ohne jegliche Sicherheitsprüfung? Jein. Ich habe
Perl::Critic::OTRS geschrieben (das anscheinend auch bei der OTRS AG bzw. einigen Entwicklern dort genutzt wird), bei dem auch auf Systemaufrufe geprüft wird. Also nicht ganz ohne einen kleinen Blick auf die Sicherheit zu werfen. Ich würde gerne noch mehr machen, aber der Tag hat nur 24 Stunden.
Aber @OTRS_AG: Wie wäre es, wenn ihr alle Module auf OPAR kostenlos verifizieren würdet (auch ohne Contributor Agreement etc)? Das wäre eine super Sache für die Community!
Der Admin in einem kleinen Unternehmen der eine kleine Erweiterung geschrieben hat, möchter sicherlich kein Geld ausgeben um diese Erweiterung verifizieren zu lassen...
Was ich mir wünschen würde:
- Ein echter Dialog mit der Community und den Drittanbietern
- Eine Offenlegung der Kriterien der Verifizierung
- Die Möglichkeit, dass man selbst Pakete verifizieren kann
- Die OTRS AG als echter Teil der Community
- und noch vieles mehr...
Published by ReneeB
on 2013-06-13T23:42:00
Pünktlich am 18.5. kam 5.18 welches vor allem dafür sorgt daß neue Funktionen während ihrer experimentellen Phase besser als solche erkennbar werden. Smartmatch (~~), lexikalische Kontextvariable (my $_) und KOntrollverben fürs Backtracking (*ACCEPT) gehören immer noch dazu und werfen jetzt Warnungen, welche mit "no warnings 'experimental::feature_name';" deaktiviert werden müssen. Neue und ebenfalls experimentelle Features sind lexikalische Subroutinen (my sub r {...} ) und Mengenoperatoren für Zeichenmengen in Regex.
Published by Herbert Breunung
on 2013-06-03T14:05:59
Eine neue Version von Perl/Tk ist da!
Am 25.05.2013 wurde Tk v804.031 veröffentlicht. Interessant für alle die gerne mit GUIs in Perl/Tk arbeiten.
Mein letzter Blick auf Tk in CPAN ist schon etwas her. Die Dokumentation sieht mittlerweile ganz schön aus.
Neben einer umfangreichen Einführung in Tk sind die verschiedenen Widgets und Tk-Funktionen übersichtlich aufgeführt:
http://search.cpan.org/~srezic/Tk-804.031/Tk.podWer Probleme bei der Installation hat - z.B. unter Windows mit ActiveState Perl via cpan-Shell, der wird in der entsprechenden Readme fündig:
http://cpansearch.perl.org/src/SREZIC/Tk-804.031/README-ActiveState.txtVielleicht gibt es ja schon bald ein fertiges PPM-Paket.
Published by Alex
on 2013-05-28T21:11:00
Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 04. Juni 2013, wie gewohnt ab 19:30 Uhr im MoschMosch statt.
Published by Thomas Fahle
on 2013-05-28T18:55:26
Im neuesten Perl-Snapshot zeigt Mike Schilli wie er mit Perl die Tmux-Konfiguration restauriert um seine Entwicklungsumgebung zu organisieren.
In einem Screencast demonstriert er sein Beispiel.
Published by Renée Bäcker
on 2013-05-01T11:25:47
Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 07. Mai 2013, wie gewohnt ab 19:30 Uhr im MoschMosch statt.
Published by Thomas Fahle
on 2013-05-01T05:25:00
Am 03. Mai 2013 hält Thomas Klausner einen Perl-Vortrag zu ZeroMQ & Perl bei den [http://www.linuxwochen.at/index.php?option=com_content&view=article&id=213&Itemid=3]Linuxwochen in Wien.
Published by Renée Bäcker
on 2013-04-24T09:41:05
Der Heise Zeitschriften Verlag steht für hochwertigen und unabhängigen Journalismus. Dafür sind unsere Zeitschriftentitel c't, iX und Technology Review sowie das Online-Magazin Telepolis bekannt. Unser Internet-Auftritt für IT-Interessierte, heise online, zählt zu den meistbesuchten deutschen Special-Interest-Angeboten. Mit Konferenzen, Seminaren und Workshops spricht Heise Events ein gehobenes IT-Fachpublikum an.
Für den Ausbildungsbeginn 1. August 2013 suchen wir einen
Auszubildenden (m/w) zum Fachinformatiker
Fachrichtung: Anwendungsentwicklung
Ihre Aufgaben:
Ihr Arbeits- und Ausbildungsschwerpunkt ist das Programmieren von Web-Applikationen für heise online. Hierzu gehört das Analysieren, Planen und Realisieren von neuen und das Modifizieren bestehender Anwendungen. Während der Ausbildung arbeiten Sie mit den folgenden Technologien: Perl, JavaScript, CGI, HTML, Git, MySQL. Sie testen, optimieren und dokumentieren die erstellten Projekte nach technischen Qualitätskriterien selbstständig und im Team.
Wir erwarten:
Fachhochschulreife bzw. allgemeine Hochschulreife
Ausgeprägtes Interesse an Computern und Programmierung
Schnelle Auffassungsgabe
Gutes technisches Verständnis
Idealerweise Erfahrungen mit Linux
Konzentrationsvermögen, präzises Arbeiten
Kontakt- und Entscheidungsfreude
Teamfähigkeit
gute Englischkenntnisse
Bei Fragen sprechen Sie gerne Frau Silke Walter, unter Tel. 0511/5352-492, an.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Haben wir Interesse geweckt? Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Arbeitsproben zu.
Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen. Bewerbungen von behinderten Menschen sind erwünscht.
Jetzt bewerben.
Published by Wolfgang Schemmel
on 2013-04-12T15:14:26
Die Software OTRS liegt jetzt in neuen Versionen vor, die eine Sicherheitslücke schließt. In den bisherigen Versionen war es für jeden Agenten möglich, Links zwischen Objekten (Tickets, Config Items,...) zu verändern auch wenn er auf manche Objekte keinen Zugriff hat.
Beschreibung der Sicherheitslücke: http://www.otrs.com/en/open-source/community-news/security-advisories/security-advisory-2013-01/
Die Sicherheitslücke wurde mit den Versionen 3.2.4, 3.1.14, 3.0.19, OTRS ITSM 3.2.3, 3.1.8, 3.0.7 sowie den FAQ-Addons 3.0.8, 3.1.4 und 2.2.3 geschlossen.
In den OTRS ITSM und FAQ Versionen wurde eine weitere Sicherheitslücke geschlossen, über die es möglich war in Artikel JavaScript einzubetten, das bei der Anzeige ausgeführt wurde.
Mehr Informationen zu dieser Sicherheitslücke: http://www.otrs.com/en/open-source/community-news/security-advisories/security-advisory-2013-02/
Published by Renée Bäcker
on 2013-04-04T06:52:20
Heute stand ich vor der Aufgabe in Tkx einen Button mit Bild umzusetzen. Wie das in Tk geht, wusste ich noch. Bei Tkx betrat ich Neuland. Wie es gemacht werden kann, wird in diesem kurzen Artikel aufgezeigt.
Button mit Bild in Perl/Tk
"Wie das in Tk geht, wusste ich noch."
#!perl
use strict;
use warnings;
use Tk;
use Tk::PNG;
my $png_image_file = 'media-playback-start-7.png';
my $mw = Tk::MainWindow->new();
my $pic = $mw->Photo(-file => $png_image_file);
my $btn = $mw->Button( -text => "Button mit PNG-Datei als Bild", -compound => 'top', -image => $pic,
);
$btn->pack(-padx => 10, -pady => 10,);
$mw->MainLoop();
exit(0);Da das Bild eine PNG-Datei war, muss ein entsprechender Loader für Tk eingebunden werden:
use Tk::PNG;Anschließend wird per Tk::Photo ein Bild-Objekt erzeugt:
my $pic = $mw->Photo(-file => $png_image_file);Damit sowohl der Text als auch das Bild angezeigt werden, wird die compound-Option des Buttons angegeben. Der Wert 'top' gibt an, dass sich das Bild oberhalb des Textes befinden soll:
my $btn = $mw->Button(
-text => "Button mit PNG-Datei als Bild", -compound => 'top', -image => $pic,
);
Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
Button mit Bild in Tkx
Die größte Herausforderung für mich bestand darin, herauszufinden, wie man den Loader für PNG-Dateien in Tkx angibt. Ohne diesen Loader erhält man folgende Fehlermeldung:
couldn't recognize data in image file "<some_png_file_name.png>" at <path_to_script.pl> line <line_number>.
Die Meldung von Perl/Tk gestaltet sich ähnlich: " couldn't recognize data in image file"
Ist die Hürde jedoch überwunden, kann man mit nachfolgendem Code wunderschöne Bilder-Buttons erstellen:
#!perl
use strict;
use warnings;
use Tkx;
Tkx::package_require('img::png');
my $png_image_file = 'media-playback-start-7.png';
my $mw = Tkx::widget->new(".");
Tkx::image_create_photo( 'pic', -file => $png_image_file);
my $btn = $mw->new_ttk__button( -text => "Button mit PNG-Datei als Bild", -compound => 'top', -image => 'pic',
);
$btn->g_pack(-padx => 10, -pady => 10,);
Tkx::MainLoop();
exit(0);Das Button mit Bild in Perl/Tkx sieht auf Windows 8 so aus:
Quellen
Das Bild stammt aus der Open Icon Library:
http://openiconlibrary.sourceforge.net
Published by Alex
on 2013-04-01T11:46:00
"Kann man mit Perl plattformunabhängig GUIs schreiben, die gut aussehen?" ist eine typische Frage, die immer wieder am Perlstand auf den verschiedenen Open-Source Treffen, z.B. Chemnitzer Linuxtage, gestellt wird.
Hier noch ein Mal zum Nachlesen (und als SEO), was den Besuchern als Antwort präsentiert wird.
wxWidgets für Perl: wxPerl
wxPerl nutzt die wxWidgets zur Erzeugung betriebsystemunabhängiger graphischer Benutzer-Oberflächen (GUI).
Die wxWidgets bieten einen sehr grossen Funktionsumfang und natives Look and Feel auf jeder Plattform, d.h. unter Windows sieht das Programm wie ein richtiges Windows-Programm aus und unter Linux wie ein richtiges Linux-Programm.
Das kann man sich z.B. bei den Editoren Padre, the Perl IDE oder Kephra, die wxPerl nutzen, genauer ansehen.
Linksammlung wxPerl
Weitere interessante Links bitte einfach als Kommentar hinzufügen. Danke.
Siehe auch:
Published by Thomas Fahle
on 2013-04-02T06:45:00
Manchmal steckt in einem String nicht das drin, was man erwartet, z.B. nicht druckbare oder UTF Zeichen.
String::Dump - Dump strings of characters (or bytes) for printing and debugging von Nick Patch vereinfacht das Debuggen solcher Probleme erheblich.
Bei Byte-Strings wird jedes Byte, bei Unicode-Strings wird jeder Codepoint ausgegeben.
String::Dump stellt sechs unterschiedliche Ausgabeformate über folgende Funktionen zur Verfügung.
- dump_hex($string): Hexadecimal (base 16) mode
- dump_dec($string): Decimal (base 10) mode
- dump_oct($string): Octal (base 8) mode
- dump_bin($string): Binary (base 2) mode
- dump_names($string): Unicode character name mode
- dump_codes($string): Unicode code point mode
Freunde der Kommandozeile sollten einen Blick auf mitgelieferte Tool dumpstr werfen.
Beispiel
Statt vieler Worte ein einfaches Beispiel:
#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;
use utf8;
use String::Dump qw( :all );
my $string = 'Føø Bār';
print dump_hex($string), "\n";
print dump_dec($string), "\n";
print dump_oct($string), "\n";
print dump_bin($string), "\n";
print dump_names($string), "\n";
print dump_codes($string), "\n";
Das Programm erzeugt folgende Ausgabe:
46 F8 F8 20 42 101 72
70 248 248 32 66 257 114
106 370 370 40 102 401 162
1000110 11111000 11111000 100000 1000010 100000001 1110010
LATIN CAPITAL LETTER F, LATIN SMALL LETTER O WITH STROKE, LATIN SMALL LETTER O WITH STROKE, SPACE, LATIN CAPITAL LETTER B, LATIN SMALL LETTER A WITH MACRON, LATIN SMALL LETTER R
U+0046 U+00F8 U+00F8 U+0020 U+0042 U+0101 U+0072
Siehe auch:
Published by Thomas Fahle
on 2013-02-28T10:45:00
Pinto ist, vereinfacht gesagt, eine Software, mit der man sein eigenes CPAN Archiv mit definierten Versionen und Versionskontrolle erstellen und verwalten kann.
Twit.tv hat ein Interview mit Jeffrey Thalhammer, dem Erfinder von Pinto (und Perl::Critic) veröffentlicht.
Das Interview führt Randal Schwartz zusammen mit Aaron Newcomb.
Enjoy!
Siehe auch:
Via:
Published by Thomas Fahle
on 2013-03-30T09:55:01
Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 02. April 2013, wie gewohnt ab 19:30 Uhr im MoschMosch statt.
Published by Thomas Fahle
on 2013-03-27T16:43:26
Nur als Notiz für mich selbst:
Nach der Umstellung von Apache auf nginx als Reverse Proxy konnte ich im Jenkins keine Pakete mehr manuell bauen. In den Logs war dann folgendes zu finden:
Mar 23, 2013 5:21:08 PM hudson.security.csrf.CrumbFilter doFilter
WARNING: No valid crumb was included in request for /job/GPW/build. Returning 403.
Bei AJAX-Requests wird ein Header ".crumb" mitgeschickt - zum Schutz vor
CSRF. nginx filtert aber invalide Header raus. Ein Workaround wäre, bei nginx das Filtern auszuschalten. Will ich aber nicht. Deswegen einfach in der /etc/init.d/jenkins einfach den Aufruf etwas anpassen:
[...]$JAVA $JAVA_ARGS -Dhudson.security.csrf.requestfield=X-Jenkins-crumb -jar $JENKINS_WAR $JENKINS_ARGS[...]
Damit wird der Header X-Jenkins-crumb verwendet. Und alles funktioniert wieder...
Published by ReneeB
on 2013-03-23T18:51:00
Jo war halt da und da aber statt eines langweiligen Reiseberichtes: "machte bla bla und ass sehr gut, dann fuhr ich dahin, Wetter blub" hier paar essentielle Dinge dich euch vielleicht auf länger weiter bringen. Klar Berlin war der gemütlichste Workshop an dem ich teilnahm (seit 2005) und wie kann man das Essen/Beisammensein im Computerspielemuseum überbieten? Was mir aber besonders in Chemitz auf dem Linuxtag auffiel viele Vorträge sind langweilig weil sich Vortragende in Trivia verlieren. die 5-15 Durchläufe in denen man ihn vorher probt dienen nicht nur der eignen Sicherheit und Ausarbeitung der Details. Geschliffenheit.Man gewinnt auch etwas Abstand, kann sich vielleicht selber als Zuhörer vorstellen und merkt was wirklich die entscheidenden Informationshappen sind und was eher offensichtlich ist. Klar dann schrumpft das Material und du musst neues nachschieben, aber wenn du nicht paar Stunden Arbeit damit hattest ist der Vortrag vielleicht nicht wert angehört zu werden. Ausnahme zu der Regel ist vielleicht Dinge an denen du lange Arbeitest und wo du dich eh gut auskennst und alle Details schon parat hast. Aber teste alle Kodebesipiele, geh zu erwartenden Fragen nach usw. Frage dich immer wieder war das jetzt hilfreich. Ist der Erzählfluss rund oder holpert er und hat Löcher. Es ist auch hilfreich die dinge so zurecht zu legen, daß man einzelne Dinge wiederholen kann ohne das es Zuhörer als solches erkennt. Dadurch merkt er sich wahrscheinlicher das Wesentliche. Ich war zumindest sehr zufrieden mit beiden Vorträgen und denk das ich nach meinen 25-30 langsam ganz gut werde. Selbstsicherheit kommt mit Erfahrung und der Erkenntnis das Leute im Gunde sehr freundlich sind (kommen ja um dich zu hören) und das man sich ruhig "tragen" lassen kann. Wie sagte Damian, wähl ein Thema das dich begeistert, denn nur so ist es auch für Zuhörer interessant. Das von Menge Details keine Ahnung hast sollte dich nicht Abschrecken und das es Menge Arbeit ist schrieb ich ja bereits. Nur der Vorauf ist wichtig. Fang mindestens 2 Monate vorher an. Nicht nur wegen der 5-15 Iterationen, sondern weil Unterbewusstsein mitarbeitet. Wie von allein fallen dir immer wieder ein. Das Ziel besteht darin den Vortrag den du 1 Monat danach halten könntest zum eigentlichen Termin ausrollen kannst.
Published
on 2013-03-18T20:56:39
In meinem Blog habe ich ein Bericht vom Treffen gepostet.
Published by Renée Bäcker
on 2013-03-06T16:37:33
Heute gab es den zweiten Teil meiner "German Perl Tour 2013". Zur Erinnerung: Ich habe vor, in diesem Jahr in 8 deutschen Städten an Perlmonger-Treffen teilzunehmen. Nachdem ich im Februar bei den Hannover Perlmongers war, stand heute ein Heimspiel auf dem Plan: Frankfurt.pm
Max und ich haben uns schon etwas früher getroffen, um ein paar Arbeiten für den Deutschen Perl-Workshop in der nächsten Woche zu erledigen: Rechnungen müssen bezahlt werden, iZettle muss aktiviert werden, Listen wer bezahlt hat und wer nicht müssen ausgetauscht werden und noch ein paar Kleinigkeiten mehr. Da fällt mir ein: Wir sind immer noch auf der Suche nach einem Austragungsort für den Perl-Workshop 2014. Welche Perlmonger Gruppe möchte diese Aufgabe übernehmen? Ein paar Aufgaben habe ich mal bei Perl-Community.de gesammelt.
So nach und nach sind noch weitere Perlmonger in die MoschMosch Nudelbar in den Baseler Arkaden gekommen. Auch einen Neuzugang hatten wir heute zu verzeichnen. Herzlich Willkommen, Udo. Wir würden uns freuen, wenn Du jetzt häufiger bei uns auftauchen würdest.
Anfangs haben Thomas, Max und ich noch unsere "Jahresplanung" gemacht. Bei welchen Events wollen wir dabei sein und was wollen wir dort anstreben... So wollen wir versuchen, auf der diesjährigen FrOSCon (24./25. August 2013 in St. Augustin) einen Stand zu bekommen und auch wieder einen Perl Dev-Room zu füllen. Sollten wir den Raum bekommen, wollen wir dort Workshops z.B. zu Mojolicious und/oder Dancer anbieten. Außerdem wollen wir versuchen, zwei oder drei Perl-Vorträge ins Hauptprogramm zu bekommen. Aber noch gibt es keinen "Call for Papers" und "Call for Projects". Wir werden unsere Vorschläge einreichen wenn es soweit ist und hoffen, dass uns die FrOSCon-Orgas wohlgesonnen sind ;-)
Weitere Events sind in der nächsten Woche die Chemnitzer LinuxTage, bei denen Thomas und ich als Teilnehmer dabei sind. Ich werde dann von dort berichten.
Eine weitere Veranstaltung, an der wir teilnehmen wollen ist die OpenRheinRuhr, die nach einem Jahr Pause in diesem Jahr wieder stattfindet.
Gerade bei den FrOSCon-Überlegungen ist Thomas zu der Idee gekommen, dass es ein zentrales Repository mit Schulungsunterlagen und Vorträgen für solche Events geben sollte. Warum sollten wir nicht von den Erlanger Vorbereitungen für den Dancer-Workshop auf den Chemnitzer LinuxTagen oder von rhaens Vorbereitungen des Mojolicious/Moo-Workshops profitieren? Wir würden auch anderen unsere Vorbereitungen zur Verfügung stellen. Ich werde mich auf dem Perl-Workshop mal mit den anderen darüber unterhalten...
Ich habe auch kurz vom Orgatreffen für das "Große Usergruppentreffen" im Juni berichtet. Dort wollen wir Frankfurt Perlmongers auch vertreten sein.
Auch Nicht-Perl-Themen haben einen Platz bei uns. So war das Milliardenloch der Deutschen Bahn in Stuttgart und das Urteil zu den Regionalbahnhöfen sowie die tollen Anzeigen bei Verspätungen ein Thema. Wobei ich ja immer noch ganz gerne mit der Bahn fahre, so dass ich - wie jetzt auch - Blogartikel oder Artikel fürs Perl-Magazin schreiben kann.
DE-Mail war ein weiteres Thema, und hier haben wir uns gefragt, warum man denn so ein Postfach haben sollte. Dass Behörden und (Versicherungs-)Wirtschaft davon profitieren ist klar, aber für den Verbraucher gibt es in meinen Augen nur "Pseudovorteile".
Weitere Themen des Treffens:
* Ingres-Game von Google
* XML-Erzeugung auf Basis eines XML-Schemas, z.B. mit XML::Compile
* Rechtsschutzversicherungen
* Berlin vs. Kanada ;-)
* (Humanoide) Roboter, Drohnen, Einsatz der Roboter
* Rex, OTRS und CMDB
* SAP-Einführung, SAP von Perl aus ansprechen
* COBOL
* Moe, Groovy, JVM
* und vieles mehr
Für mich war es ein Frankfurt.pm-Treffen nach längerer Pause. Es hat wieder Spaß gemacht und heute ein neues Gesicht begrüßen zu dürfen war schön. Es dürfen ruhig noch mehr werden ;-)
Published by ReneeB
on 2013-03-05T22:59:00
Im Rhein-Main-Gebiet gibt es unzählige Usergruppen mit einer technologischen Ausrichtung - zu denen auch die Frankfurt Perlmongers gehören. Im Juni soll es ein "großes Treffen" geben (mehr zu der Veranstaltung folgt dann hier im Blog). Was es jetzt aber schon gibt ist eine Webseite von Markus Tacker, die alle diese Gruppen auflistet und Informationen dazu anbietet:
http://usergroups.rheinmainrocks.de/
Die Seite steht noch am Anfang und es müssen ersteinmal die ganzen Daten gesammelt werden.
Mehr zu den Hintergründen der Webseite sind unter http://coderbyheart.de/blog/usergroups-rheinmain nachzulesen.
Published by Renée Bäcker
on 2013-02-28T08:53:26
Ohne in ätzendes bla zu verfallen, was brachte 2012, was macht Sinn für 2013 zu planen.
So richtig fallen nur 3 Sachen auf die ich im Perlbereich dies Jahr erreicht hab. Die Artikel auf heise.de, das WxPerl-Tutorial beendet, und KephraXP zur Benutzbarkeit geführt (auch wenns noch weit bis zum Release ist.) Ich schrieb so viel Artikel wie noch nie, auch fürs freie Magazin (weitere Teile werden folgen), für Perlzeitung und weitere Orte, die nicht immer was mit Perl zu tun hatten. Ich denke das wird weniger werden. Die voriges Jahr begonnene Rezensionsrubrik in der $foo werd ich beibehalten, aber mit den entscheidenden Titeln sind wir fast rum, daher könnte es nur noch 1-2 Titel und vielleicht auch einzelne Aussetzer geben. Möchte aber unbedingt mindestens einen Text pro Ausgabe beisteuern. Auch das kommende Perlmag hab ich in der Planung wie auch perl.com und weitere Teile für heise zu Moose und Distzilla. Was sich aber entscheidend ändern wird, das ich weniger hetzen und mehr vorarbeiten will. Nicht nur wegen der Nerven und der Qualität sondern auch um einen souveräneren Umgang mit dem ganzen zu gewinnen. keine knatschigen guten Vorsätze, sondern aus Prinzip kein schlechtes Gewissen züchten, sondern tun wenn Zeit dazu ist, und wenn es mal nicht geht auch gut.
Wichtig ist dafür auch die Ideen und infos festhalten wenn sie kommen. Dafür braucht man Editor, der das sinnvoll verwaltet: KephraXP was sonst. Ja 2013 will ich die ersten öffentlichen, frühen Versionen, die man auch vorzeigen kann und ich mag auch alle meine projekte auf dzil umstellen - damits leichter und schneller geht. Denn ich will mich etwas mehr der Musik widmen, nicht nur meinen kleinen Bachetüden. Das hat auch den schönen Nebeneffekt das man von NI (aus Berlin) sehr viel über GUI lernen kann. Die Oberfläche von Traktor und co ist ausgereifter als alles was ich im IDE und Editorbereich je sah, auch microsoft office oder photoshop reicht nicht ganz an diese funktionsdichte je entspannt zu betrachtenden Pixel. Da wird sicher einiges auch ins Buch fliessen was ich ende 2013 mind. komplett im Rohbau haben will. Die Beispiele dazu sollen auch Spielzeuge werden, die dazu dienen können das Interesse generell an Perl zu wecken. Ach ja und lichtkind.de ist auch noch im Rohbau. Das reicht, mehr wäre wohl zu viel für ein Jahr.
Nach Berlin und Riga werd ich fahren und weil es zu gut passt nach Chemnitz zu den Linuxtagen auch. Wien, Italien, London hätt ich gern - mal sehen. Aber nu reichts wirklich :)
Danke für die Aufmerksamkeit :)
euer lichtkund
Published
on 2012-12-30T02:43:55
Mein IT-Jahr 2012 in der Computer-/Perlwelt...
Themenschwerpunkte
Jänner
- Perl-Zeitung Ausgabe 15
- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- Systemkonfigurationen
- Notfall-Support
- Sehr guter Termin bei der WIFI Gänserndorf
- Wirtschaftsempfang/Neujahrsempfang bei der Wirtschaftskammer in Gänserndorf mit Tormann-Legende Franz Wohlfahrt, der durch und durch VIOLETT ist!
- IT-Beratung
- Vorbereitung Computerschulung
- 1. externer Mitarbeiter bei GHIT: chili:Infotech e.U.
- System Neukonfigurationen
- IT-Support
Februar
- Systemkonfigurationen
- Kündigung 1. Mitarbeiter
- Applikation WOMBAT für die Firma TKL. Programmierung by chili:Infotech e.U.
- PerlSkript für die Firma TKL (aus Clipper wird Perl)
- IT-Beratung
- Dokument/Präsentation 'Google Ranking verbessern' für die Firma TKL
- LAN/WLAN Konfigurationen
- Remote-Support
März
- Perl-Zeitung Ausgabe 16
- eDAY 2012
- Windows 8 Consumer Preview
- PHP Programmierung für die Firma TKL (Applikation WOMBAT)
- Besprechung in der Firma TKL (Applikation DMS)
- Virenentfernung (Polizeivirus)
- neues iPhone4 - iService!!
April
Mai- Perl-Zeitung Ausgabe 17 verschiebt sich um ca. 2 Wochen
- IT-Beratung
- IT-Support
- Social Media
- Perl in der AZ
Juni- IT-Beratung
- IT-Support
- Social Media
- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- Installationen & Konfigurationen
- Projekt DMS (TKL)
- Virenentfernung (Polizeivirus)
Juli- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- IT-Beratung
- IT-Support
- Perl-Zeitung Ausgabe 18
- Projekt DMS (TKL)
- Social Media
- Systemwiederherstellungen
- HP haarvranek.at (Besprechung)
- HP http://schnitzelbibel.com geht online
- Virenentfernung (Polizeivirus)
August- Virenentfernung (Polizeivirus)
- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- Systemkonfigurationen
- IT-Beratung
- Projekt DMS (TKL)
- iCloud
September- IT-Support
- GHIT: IT-Sicherheitscheck (http://www.ghit.at/aktionen.html)
- IT-Beratung
- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- iOS6
- Virenentfernung (Polizeivirus)
- Projekt DMS (TKL)
- IT-Support
Oktober- Providerwechsel http://agenturtreml.at
- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- Neukonfigurationen
- Social Media
- Virenentfernung (Polizeivirus)
- Adobe CS6
- Tablet Konfigurationen
- Konzeptänderung Perl-Zeitung
- Remote-Service
- Projekt DMS (TKL)
- WKO TELEFIT 2012
November- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- Ordnerstruktur für Agenturtreml
- Projekt DMS (TKL)
Dezember- Wikipedia Artikel Erich Hödl
- Flyererstellung für Fantasy Island Tattoo
- Projekt DMS (TKL)
- "back to the roots" - Adressaufbereitung für Salon-Renate
- Serverproblem bei der Firma TMS
- "Handel mit Computer & Computersystemen"
- Vorbereitung 2013
Viel Erfolg und vor allem Gesundheit im Jahr 2013!
Gernot Havranek, GHIT
Published by Gernot Havranek
on 2012-12-28T12:13:00
CSS::Compressor - Perl extension for CSS minification, ein Perl-Port des bekannten Yahoo YUICompressor, bietet eine effiziente Kompression von CSS-Dateien und startet sehr viel schneller als sein Vorbild.
Das Modul CSS::Compressor wurde eigentlich für den internen Gebrauch von Booking.com entwickelt und nun als Open Source Software veröffentlicht.
Beispiel
Das folgende Beispielprogramm nimmt Dateinamen auf der Kommandozeile entgegen, liest den Inhalt der CSS-Datei mit File::Slurp in eine skalare Variable ein, komprimiert das CSS mit css_compress() und schreibt das Ergebnis in eine neue Datei.
#!/usr/bin/perl
use warnings;
use strict;
use CSS::Compressor qw( css_compress );
use File::Slurp;
my @css_files = @ARGV;
foreach my $css_file (@css_files) {
my $big = read_file($css_file);
my $small = css_compress $big;
my $out_file = $css_file;
$out_file =~ s#css$#min-css#is;
write_file( $out_file, $small );
}
Aufruf/Verwendung:
$ chmod 755 css.pl
$ ./css.pl ./css_tests/*.css
Geschwindigkeitsvergleich
Die angepriesene deutliche Geschwindigkeitsverbesserung kann unter Linux einfach mit Bordmitteln nachgeprüft werden:
$ time ./css.pl ./css_tests/*.css
$ time yui-compressor -o '.css$:-min.css' ./css_tests/*.css
Auf meinen Testservern (Ubuntu 12.04) läuft CSS::Compressor 30 bis 40% schneller als YUICompressor.
Siehe auch:
Published by Thomas Fahle
on 2012-12-27T10:51:14
Es ist wieder so weit - Perl Adventskalender 2012 sind online:
Dann gibt auch noch sysadvent, ein Adventskalender für Sysadmins, der auch den ein oder anderen Beitrag mit Bezug auf Perl bietet.
Siehe auch:
Perl-News: Advent 2012 - viel Lesestoff
Published by Thomas Fahle
on 2012-12-02T20:15:00
Ich war auf dem deutschen, italienischem und Frankfurter Workshop und YAPC::EU. Die sich regelmäßig treffende Dresden.pm hab ich zum Jubiläum auch besucht. Das ist weniger als 2010 und 11, aber Steigerungen sind ja nicht immer möglich. Es zählt das es war schön und entspannt war und vor allem das ich die gleichen Vorträge viermal hielt hilft da etwas Qualität reinzubringen. Ich werd es auch nochmal überarbeiten bevor die Folien zu den Perl 6 rx auf slideshare gehen. Zwar hat Damian voriges Jahr in Riga in seinem Kurs gesagt: das Hauptgeheimnis guter Vorträge ist a) rede über etwas das dir wichtig ist. und b) üben, üben, üben, üben, üben. Erst die fünfte vollständige Fassung ist brauchbar und erst die sollte man der Öffentlichkeit anbieten. Aber 4mal Rückmeldungen von Perl-Programmierern zu haben bringt auch noch was.
Da ich Audrey-style bevorzuge (viele Folien - wenig Inhalt) der auch gut aufgenommen wird, bekam ich das Problem, das nur Stichpunkte zu wenig ist. Grad bei Regex haben die Zuschauer zu jedem Thema gerne ein Beispiel. Ausserdem muss ich auch zusätzliche Überleitungen einfügen, sodaß man auf slideshare auch den Handlungsbogen mitbekommt. So banal es auch klingt das ist der größte und wichtigste rat: wirklich Zeit und Liebe reinzustecken das alles was davon haben und es nicht nur als Promo-tool oder halbgaren Versuch abzutun. :) Das was wirklich an vielen freien Tutorien und Material so unbrauchbar macht ist, daß es veraltet ist, oder das Leute auf halben Wege aufhören. Deswegen lieber etwas weniger aber ausgereift. Darum auch nur 3 Workshops auch wenn ich wirklich gerne auch in Wien gewesen wäre.
Nächstes Jahr werd ich bestimmt wieder in Wien , Italien und Berlin dabei sein, vielleicht Kiev, vielleicht London, vielleicht auch wieder froscon.
Ja was soll ich sonst schreiben? War dieses Jahr eher ruhig. Perl kommt in die Puschen es regt sich an richtigen Fronten aber der große Hype ist zum Glück nicht da (wie mst richtig in seiner state of the velociraptor sagte). Auch Kephra hat weniger von der Zeitscheibe abbekommen als ich wollte aber das redesign ist ja tief angelegt und umfasst einige komponenten. Will ja noch dzil lernen um schneller und mehr zu relesen. Das Wx_tutorial ging endlich zuende, und das Buch dazu fing an. Bei derzeitigen Arebitsauslastung werde ich meinen Heilpraktiker nicht vor 2014 ablegen.
Ziele für 2013? Dzil lernen, Buch abschliessen, Dokular und Kephra XP ist benutzbar, hebräisch und griechisch lernen (Laienniveau).
Published
on 2012-11-08T19:33:25
Die Perl-Zeitung erscheint seit Ende Oktober 2012 (bis Ausgabe 18/6 mal pro Jahr) in unregelmäßen Abständen, dafür aber mit wesentlich höherer Seitenanzahl als bisher.
Info: Bestehende Abos werden angepasst. Abobestellung weiterhin möglich (6 Zeitungen).
Beste Grüße,
Euer Perl-Zeitung Team
Published by Gernot Havranek
on 2012-10-25T10:55:00
Wir bitten um Entschuldigung für die Verspätung der Perl-Zeitung und für unsere etwas verspätete Reaktion darauf... hier ist die Hölle los!
Selbstverständlich werden alle Zeitungen nachgeliefert.
Beste Grüße,
Perl-Zeitung Team
Published by Gernot Havranek
on 2012-10-15T11:04:00
Damit niemand nachher sagen kann, wir hätten die Gemeinde nicht gut informiert, hier noch mal eine Erinnerung an DIE Perl-Veranstaltung schlechthin: Nach 10 Jahren findet die legendäre YAPC erstmals wieder in Deutschland statt. Der Startschuss fällt kommenden Montag (20. August) in Frankfurt am Main. Im Namen der Veranstalter möchten wir erneut alle Lama- und Kamelfreunde zum [...]
Published by Alexander Plaum
on 2012-08-14T10:42:08
Ich war abgelenkt. Neben dem Tagesgeschäft gabs auch Artikel, von denen der Blogbeitrag auf O'Reilly der kleinste war. Der gößte war Moose Teil 1 (Teil 2 + zwei andere Sachen in Vorbereitung), zufällig gleiches Thema im freiesMagazin und 3 Artikel für die nächste $foo. Das Kamel (deutsch und englisch), Zukunft.pl und art of readable code hab ich rezensiert. Keines Sorge, andere Verlage kommen auch wieder dran. DumbBench hat ich im zweiten Artikel vorgestellt und der elfte teil des wxTutorials handelte von Wx::Grid, Wx::HTML und Wx::XRC (grob). Weil es langsam zu Ende geht, werfe ich schon den Motor für mein Buch zum Thema an.
Das wird sich unter anderem von meinen Erfahrungen mit Kephra speisen, aber auch andere Projekte antreiben. Was ich eigentlich aber schreiben wollte, war das ich wieder etwas Zeit dafür hab und der rewrite gerade prächtig gedeiht. Alleine 7-12 Feature (je nach Zählung) alleine heute dazugekommen. Unicode ist noch nicht sicher und an einige Ecken ist es noch hart & unpoliert aber benutzbar. Immerhin speicher er bereits Dateien, kann alle Kephra-Module über den Projektbrowser öffnen, hat neben noch leeren Config-Dialog auch einen Dialog der ganze tastaturbelegung anzeigt. Das hatte die vorige Generation auch nie. es gab eine textdatei die ich von Hand pflegen musste. Aber jetzt ist es eine stets korrekte Anzeige der Interna, die in nächsten Ausbaustufe durch das Drücken der Tastenkombination auch Belegung verändert und auch die Belegung inhaltlich und numerisch sortiert anzeigen kann und auch die zugehörigen Sandrum-Kommandos anzeigt (auch änderbar). Das wird die Vi-ähnliche Kommandosprache für die eingebaute Befehlszeile.
In ein paar Gebieten gib es auch schon mehr Komfort als Kephra 0.4 je hatte. Alles was das Verschieben und umrücken von Code betrifft. Vor allem vom neuen Oberflächendesign sind alle Einteilungen da. Um das anzusehen gibt es aber noch keine Downloads.
"hg clone https://bitbucket.org/lichtkind/kephra"
geht ja auch für echte Programmierer. Sobald mein Dzil-fu ausreicht wird es folgen. Das besondere am neuen Kephra werden nicht nur die vielen neuen Funktionen sein sondern eine ganz neue Introspektion und die neuen Panel wie File-Browser eine werkzeug/snippet baum, die Textwerkstatt und einiges mehr. auch intern wird es teilweise ganz andere Struktur haben, die viel mehr über sich selbst weiß. von (einfacher) git/hg Anbindung, bis zum bauen/einpflegen eines Patches mehrere Ansichten auf die selbe oder verschiedene Dateien und einiges mehr schwebte mir schon lange vor. Die Grundidee hinter Kephra ist aber das wir keine fetten Erweiterungen brauchen sonder vielseitig verwendbare Metakomponenten (so wie es Perl auch macht). Diese aber sehr flexibel und bestens integriert, für gute Zusammenarbeit. Das bedeutet auch das die wesentlichen Teile keine Plugins sind, sondern Module, welche jedoch die normale API nutzen wie Plugins auch: die CommandList, EventTable, KeyMap, Lokalisation usw. Es ist eh eine schwäche von Plugins das sie meist schlecht lokalisiert sind. Als erstes Beispiel einer solchen Komponente Stell ich dieses mal die IOUnit vor. Sie regelt sämtliche Kommunikation mit dem Programm, die über das Editieren hinaus geht. wenn ein Programm ausgeführt wird oder die Testsuite, kommen hier die Ergebnisse an. wenn die git Erweiterung Kommandos Kommandos absetzt, kann man das dort im git-Reiter verfolgen. Diese sind reine Ausgabe-Panel. Darunter die Zeile die rein für Eingabe ist. Standardmässig hab ich tabs für Perl (testevals), Sandrum, die shell. Wer mag kann alle Warnungen die das Programm produziert hier betrachten und während der Entwicklung hab ich da noch einen Tab aktiv wo jeder Tastenschlag und jede Regung intern mitprotokolliert wird. Bis jetzt wechselt man mit <Esc> rein und auch raus aber ctrl+< würde mir auch gefallen. ist natürlich nur im deutschen keylayout praktisch. Aber das lässt sich ja eh leicht ändern. Die wichtigste Funktion der IOUnit wir wie angedeutet die VI-artige Benutzung sein. Egal ob Suchanfrage, letzten 8 Kommandos wiederholen, sie nur anzeigen lassen, oder kurz eine Analyse zum aktuellen block. So etwas soll mit wenigen Buchstaben in sandrum gehen. Und auch die kleinen netten Sachen kommen nicht zu kurz. Ctrl+[Shift+]# erlaubt entlang der Kommentare zu springen. Auf der suche nach den schwierigen stellen, Todos und ähnlichem.
Published
on 2012-07-15T00:33:07
Regelmäßig unterstützen wir bei O’Reilly IT-Veranstaltungen aller Art – vom Barcamp über Hackathons zu größeren Konferenzen wie zum Beispiel die FrOSCon. Seit vielen Jahren fest in unserem Terminkalender: der Deutsche Perl Workshop. Herbert Breunung, überzeugter Perlianer und auch Autor für das $foo-Magazin, blickt hier auf den diesjährigen Workshop in Erlangen zurück. Anfang März fand im [...]
Published by Corina Pahrmann
on 2012-07-13T13:29:13
Es ist wieder soweit - die Perl-Zeitung Ausgabe 18 ist da! Näherers auf der Homepage http://perl-zeitung.at
Published by Gernot Havranek
on 2012-07-05T09:58:00
ich hab so paar Themen an denen ich jahrelang rumkaue denn Ausdauer ist gut. neben Kephra sind es die Perl 6 Tafeln die aus ein paar Wikiseiten der perl-community.de Wiki entstanden und jetzt vielleicht sogar zur offiziellen Perl 6 Nutzerdokumentation werden könnten. Genau, dieser Beitrag wird sowas wie die deutsche Übersetzung meines englischen Blogs für Leute welche die Meldung und manche meiner Twitternachrichten neugierig gemacht haben.
Die kurze Fassung war das die Tafeln nach http://tablets.perl6.org/ umgezogen sind. Die einprägsame URL und die schönere Gestaltung per CSS sind angenehmer für den Nutzer aber nicht der Hauptgrund warum ich das ganze für wichtig halte. Klar mache ich hier nichts weiter als meine Arbeit zu promoten aber es geht auch um was anderes.
1. Das Format
Die docs sind jetzt in markdown geschrieben was erstmal mir weit weniger schmerzen bereitet zu schreiben als die Socialtext Wikisyntax. Es fehlen einige funktionen wie unsichtbare Anker, aber man kann ja raw HTML einfügen. Per pandoc lassen sich auch sofort andere Formate erstelle wie PDF, HTML, POD oder epub.
2. Zusammenarbeit
Ursprünglich wählte ich ja wiki damit jeder mitmachen kann. Praktisch taten das sehr wenige. Aber seit die Tafeln im gleichen Archiv wie viele andere wichtige Perl 6-Sachen liegen machen weit mehr Leute mit. Und das obwohl das clonen und comitten in git ein wenig mehr Aufwand ist. Aber github macht es einfach (kleine Änderungen lassen sich sogar im editor-widget im browser tätigen) und commit bits werden freizügig erteilt. Jede Änderung schreibt der chatbot sofort in den im #perl6 channel per (was ich immer wollte). Rakudo, niecza, testsuite, specs, etc machen es genauso weil es Rückkopplung an die Alteingesessenen und lurker erleichtert und Fehler so schneller erkannt werden. Docs, Tests, Implementationen und Module können sich so gegenseitig zur besten Lösung hochschaukeln und Perl 6 wird dadurch wirklich zu einem MMORPG wie mäsak einst richtig schrieb.
3. Das Format
Es ist nicht nur die Syntax, sondern auch die Hypertext-Struktur der Doks die wir ja nicht so in der Kerndokumentation haben. Das ist auch gut so weil weiterhin viel im Terminal o.ä. gelesen wird. Aber weit wir den Mehrwert des Lesens und Lernens a la Wikipedia kennen, sollten wir es auch nutzen. Und ich versuch explizit es so zu schreiben das die Tafeln auch noch funktionieren wenn alle Links rausformatiert werden. Dennoch glaub ich das der nutzen ein wesentlich größer ist wenn es so abläuft: Wenn ein Neuling oder Aussenseiter eine Frage hat, welche die FAQ gut beantwortet nur er versteht darin ein Wort nicht dann kann er mit einem Klick in den Glossar gehen wo es erklärt wird und von dort gleich zu den Beispielen wo es angewandt wird oder er sieht mit welchen syntaktischen mitteln Perl das löst. Das hilft wesentlich Leute zu informieren was Perl ist und auch Vorurteile abzubauen.
Doch das in der Perl 5-Welt zu sehen ist noch reines Luftschloss, da nicht mal die ganzen Anhänge fertig sind geschweige die Tafeln selber. Anhang A, der Hauptindex aller Befehle ist schon umfangreich und gut gestaltet, in Anhang B findet sich vieles davon thematisch sortiert, Anhang D die Perldelta bietet einiges wesentliches, Anhang E - die Appetithappen auch. Derzeit bemühe ich mich vor allem G - den Glossar und F die FAQ zu vervollständigen. Mitarbeit ist natürlich ständig erwünscht und die deutsche Version musst wegen dieser Proportionen der Arbeit leider aufgegeben werden.
Published
on 2012-05-17T15:00:44
Endlich ist es soweit - die Perl-Zeitung Ausgabe 17 ist da! Näherers auf der Homepage http://perl-zeitung.at
Published by Gernot Havranek
on 2012-05-14T13:29:00
Was kommt dabei heraus, wenn man Open-Source-Ideen, moderne Versionierungskonzepte und die mächtige Kommunikationsinfrastruktur eines sozialen Netzwerks in einen Topf wirft und gut umrührt? Natürlich eine der spannendsten und populärsten Entwicklerplattformen der Welt. Gastautorin Ninja Lamberty über den Social-Coding-Dienst github, der kürzlich seinen vierten Geburtstag feierte und als Hoster von Projekten wie Joomla!, jQuery, Linux Mint, [...]
Published by Alexander Plaum
on 2012-04-19T11:57:53
Ich bin schon ueber eine Woche hinterher, hier der Vollstaendigkeit halber meine Zusammenfassung vom 2. und 3. Tag.
Das Highlight war Steffen Ullrich's Web 2.0 Security Workshop. Parallel dazu lief der Perl-6-Track. Der Tag endete mit den Lightningtalks. Hier hat mir besonders Lars Dieckow's "Lightningtalk-Marathon" gefallen. Statt nur einen Thema hatte er gleich ein halbes Dutzend (oder sogar mehr).
Am 3. Tag stand ein XML-Workshop mit Mark Overmeer an. Als Steffen-Ullrich-Fan habe ich mir aber Deep Inspection mit Perl angehoert. Ueberhaupt war es der Steffen-Tag: Gleich im Anschluss Steffen Winkler und nach der Mittagspause Stefan Hornburg mit Modern PerlCommerce.
Den Abschluss bildeten Lightningtalks und danach folgte das Highlight des Tages: Eine Fuehrung durch das Rechenzentrum und "IT-Museum". Besonders letzteres war sehr interessant. Bilder habe ich leider keine gemacht, vielleicht veroeffentlicht Roland seine ... :)
Alles in allem drei sehr schoene Tage. Verglichen mit dem 13. Workshop ein riesiger Schritt in die richtige Richtung, zurueck zur alten Staerke. Vielen Dank an die Organisatoren.
Published by Uwe Voelker
on 2012-03-16T21:57:00
Am ersten Tag berichtete Renee Baecker ueber Hudson/Jenkins. Auf Arbeit setzen wir Jenkins bereits ein (mit Chuck-Norris-Plugin) - interessant fuer mich war der Devel::Cover-Report. Das werde ich mal noch einbauen...
Nach dem Mittagessen sprach Lars Dieckow ueber "Threadsicherheit von setlocale in Webanwendungen". In kurz: Solange niemand gettext threadsicher macht, sollte man es nicht mit Threads verwenden.
Es folgte Peter Rabbitson mit "Benchmarking is hard" und seinem DBIx::Class-Vortrag. Aber nicht zwei Vortraege hintereinander, da war noch jemand dazwischen...
...mein Vortrag ueber Mojo::UserAgent.
Der m. M. beste Vortrag des Tages: Marc Lehmann ueber staticperl und Urlader. staticperl baut ein statisch gelinktes Perl. Urlader ist ein (perl-unabhaengiger) Ersatz fuer PAR::Packer. Fuer sein Spiel deliantra hat Marc einige Widrigkeiten von PAR erlebt und deshalb eine Alternative geschaffen. Er kommunizierte auch die Nachteile klar: hohe Einstiegshuerde, vieles muss per Hand gemacht werden. Trotzdem sehr interessant und einen Blick wert!
Morgen steht das Social Event und die ersten Lightning Talks an.
Published by Uwe Voelker
on 2012-03-06T14:36:00
Bald ist es soweit: Von Montag bis Mittwoch findet in Erlangen der 14. Deutsche Perl-Workshop statt. In meinem Vortrag stelle ich Mojo::UserAgent vor. Folien folgen im Laufe der Woche.
Ausserdem zeige ich noch in einen Lightning-Talk wie man den Speicherverbrauch von Perl-Modulen misst.
Auf nach Erlangen!
Published by Uwe Voelker
on 2012-03-03T21:10:00
Im Februar 2010 haben mein Kollege Johannes Plunien und ich die Hamburger Perlmongers wieder "belebt". Danach fanden (bis auf wenige Ausnahmen) jeden Monat Treffen statt. Als Gaeste konnten wir Stefan Hornburg und Renee Baecker begruessen.
Insgesamt habe ich vielleicht 10 Vortraege gehalten, meist die Premiere meiner YAPC- oder Perl-Workshop-Vortraege. Auch einige "Hamburger" haben interessante Projekte und Module vorgestellt. Trotz allem Einsatz bin ich mit der Beteiligung nicht zufrieden. Die Teilnehmerzahl schwankt zwischen 4 und 10 (mit dem Durchschnitt wohl so bei 5).
Deshalb gibt es jetzt etwas neues: Einen Mojolicious-Workshop!
Am 28.1.2012, 10 Uhr in dem Raeumen vom Attraktor e. V. wird Marcos Rebelo eine Einfuehrung in Mojolicios geben. Anschliessend wird in kleinen Gruppen an konkreten Projekten gearbeitet. Wer eigene Ideen hat, kann diese gern verfolgen. Mojolicious-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt, aber Perl-Kenntnisse sollten vorhanden sein. Die Einfuehrung ist in Englisch, es sind aber genuegend Muttersprachler dabei, die Fragen auch in Deutsch beantworten koennen.
Ich freue mich auf den 28.!
Published by Uwe Voelker
on 2012-01-07T21:23:00
Am letzten Tag standen folgende Vorträge auf dem Programm:
Perl in der Wolke (Denis Banovic)
Denis zeigte Stackato (welches auf VMware CloudFoundry basiert) am Beispiel einer Dancer-Anwendung.
Captive::Portal - eine hochskalierende Hotspotlösung (Karl Gaissmaier)
Interessanter Vortrag über "WLAN-Anmeldeseiten".
Tanz! (Stefan "racke" Hornburg)
Eine Einführung in Dancer (ein Webframework). Typisch sind die vielen exportierten Funktionen - man muß es halt mögen... Folien
Nach der Mittagspause standen auf dem Programm:
Perl vs. JavaScript - eine Differentialdiagnose (Rolf "LanX" Langsdorf)
Rolf möchte Perl 5 nach JavaScript konvertieren. Im Vortrag ging er auf die Unterschiede (und Gemeinsamkeiten) der beiden Sprachen ein.
Deutsch oder Englisch? Über die Sprache in Perl-Modulen (Richard "Horshack" Lippmann)
Ein sehr amüsanter Vortrag über das Dilemma verschiedensprachlicher Programmierer.
Bessere Dokumentation schreiben (Herbert "lichtkind" Breunung)
"Programmieren ist wie ein Sturz die Treppe runter..."
Qualitätsmanagement bei GeNUA (Steffen Ullrich)
- kaum Unittests, vermehrt Livetests
- Styleguide an Perl Best Practices orientiert
- 1,4 Mio. Zeilen Perl-Code
Hg vs. Git (Herbert "lichtkind" Breunung)
Eine Einführung in Versionskontrolle und ein Vergleich von Mercurial und Git.
Perl für Vortragende (Renee Bäcker)
Renee verrät Damian Conway's Tricks für Live Demos.
Damit enden drei schöne Tage. Vielen Dank an die Organisatoren. Eine gute Generalprobe für die YAPC::EU 2012.
Published by Uwe Voelker
on 2011-10-21T15:33:00
Usergroups bieten den direkten, persönlichen Austausch über Techie-Themen, oftmals in netter abendlicher Runde bei Vereinen, Firmen oder auch in Kneipen. Hier können Informatiker Gleichgesinnte treffen, sich bei Vorträgen weiterbilden oder sich über den Arbeitsalltag austauschen. Nicht zuletzt sind bereits einige Aufträge oder Stellen über Usergroup-Kontakte vergeben worden. O’Reilly unterstützt die Usergroups bereits seit vielen Jahren, [...]
Published by Corina Pahrmann
on 2011-10-13T13:20:30
Ein O’Reilly-Post am Morgen lässt den Tag gut beginnen. Deshalb zeige ich hier eine kleine Perl-Anwendung für Windows, mit der ich den Titel und einen kleinen Auszug des aktuellsten Posts hier im oreillyblog angezeigt bekomme. Die Anwendung besteht im Prinzip aus drei Teilen: 1. Der Teil für den Taskschedulereintrag 2. Der Teil, der den RSS-Feed [...]
Published by Nathalie Pelz
on 2010-10-06T12:49:09
Mit PostgreSQL und DBI sowie DBD::Pg ist es möglich, SQL-Queries im Hintergrund asynchron laufen zu lassen – und währenddessen in Perl weitere Berechnungen anzustellen, anstatt nur auf die Daten zu warten. Insbesondere bei Multi-Core-CPUs oder einer Trennung von Datenbankserver und Anwendung ist dies eine sehr praktische Sache.
Und einfach ist es obendrein!
Bei dem jeweiligen Aufruf von $dbh->do, $dbh->prepare oder $dbh->prepare_cached muss nur das Attribut PG_ASYNC hinzugefügt werden. Besonders praktisch ist das bei INSERT und UPDATE Queries, wenn also keine Rückgabewerte ausgewertet werden müssen, da kann man im neuen Query einfach noch auf den Rest des alten warten:
use DBD::Pg qw(:async); # Async-Konstanten einbinden
# ... und später Query vorbereiten:
my $sth = $self->dbh->prepare( "INSERT INTO table ...",
{ pg_async => PG_ASYNC + PG_OLDQUERY_WAIT } );
# ... und dann zum Beispiel in einer Schleife aufrufen
while ( my @parameter = calculate_next_insert() )
{
$sth->execute( @parameter );
}
# ...
Wenn man also zwischen mehreren INSERT-Statements noch Eingabedaten berechnen muss, kann dies Zeit sparen. Vor weiteren Queries oder dem Commit sollte man dann noch mit $dbh->pg_result() auf das Ergebnis des letzten asynchronen Queries warten.
Mehr Beispiele und die Darstellung aller Features gibt es in der DBD::Pg Dokumentation.
Published by Alvar Freude
on 2010-08-12T21:23:23
Vom 7. bis 9. Juni 2010 findet der 12. Deutsche Perl-Workshop in Schorndorf bei Stuttgart statt. Zielgruppe des Workshops sind alle Perl-Anwender und die, die es werden wollen.
Der Workshop steht und fällt mit den Vorträgen, die 5, 20 oder 40 Minuten lang sein können.
Alle Themen, die mit Perl oder dem Perl-Umfeld, insbesondere dem Thema „Modern Perl“, zu tun haben, können als Vorträge für den Workshop interessant sein. Die Einreichungsfrist für Vorschläge wurde auf Freitag, den 05. März 2010 verlängert.
http://conferences.yapceurope.org/gpw2010
Der Deutsche Perl-Workshop ist die jährliche Konferenz meist deutschsprachiger Anwender und Entwickler der dynamischen Open-Source-Programmiersprache Perl. Der Schwerpunkt des von der Deutscher Perl-Workshop GbR und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) verstaltelten Workshops ist „Modern Perl“. Dabei spielen zum Beispiel die Module Catalyst, Moose und DBIx::Class eine wichtige Rolle. Catalyst als sehr flexibles Webframework, Moose mit einer postmodernen Objektorientierung für Perl und DBIx::Class als Schicht zwischen Anwendung und Datenbanken.
Published by Alvar Freude
on 2010-02-17T20:42:23
So wie schon das Akismet-Plugin hat auch das Twitter-Plugin HashTag für Movable Type ein Proxy-Problem und ignoriert die MT-Systemeinstellung für Proxies. Auf diesem hier Server hat das Jail (das ist quasi eine virtuelle Maschine) aus Sicherheitsgründen nicht wirklich Internet-Zugriff, daher kommen auch keine Tweets nach draußen.
Also muss mal wieder ein Patch her, dann klappts auch mit dem Proxy; der Patch muss auf plugins/HashTag/lib/HashTag/Plugin.pm angewendet werden und passt zur aktuellen Beta-Version 2.5:
--- original_Plugin.nopm.pm 2009-07-17 23:45:12.000000000 +0200
+++ Plugin.pm 2009-11-27 19:38:58.000000000 +0100
@@ -137,6 +137,10 @@
require LWP::UserAgent;
my $ua = LWP::UserAgent->new;
+ # set HTTP Proxy when set in config file (AF)
+ if (my $proxy = MT::ConfigMgr->instance->HTTPProxy) {
+ $ua->proxy('http', $proxy);
+ }
$ua->credentials('twitter.com:80','Twitter API',$cfg->{tw_username} => $cfg->{tw_password},);
Mit dem Patch ließt das Plugin aus der passenden Konfigurations-Direktive HTTPProxyin mt-config.cgi die Angaben für den Proxy und setzt diese.
Published by Alvar Freude
on 2009-11-27T18:44:56
Die Version 10.1 von Perl 5 ist da!
Eine Weile hat es gedauert, aber nun ist Perl 5.10.1 da, wie Renée berichtet.
Sehr interessant scheint mir die dtrace Unterstützung, da gibt es sicherlich einiges zu experimentieren. Einige Änderungen am Smart-Match sind nicht rückwärtskompatibel, ungewöhnlich für eine kleine Versionsänderung. Außerdem gibt es einige Performance-Optimierungen, Bugfixes sowie die üblichen Aktualisierungen der mitgelieferten Module. Siehe auch: alle Änderungen.
Ach, und wenn ich schon dabei bin: Perl 6 kommt im nächsten Frühjahr. Perl 6 ist nicht der Nachfolger von Perl 5.10 (das wird Perl 5.12), sondern eine neue Sprache, erscheint im Frühjahr 2010.
Published by Alvar Freude
on 2009-08-23T17:03:06
Mit use utf8; lässt sich im Perl-Code einschalten, dass alle im Source definierten Strings usw. als UTF-8 interpretiert werden. Dazu muss der Source natürlich auch in UTF-8 sein.
Mit Eclipse bzw. dem EPIC Perl-Plugin und dessen Syntax-Check gibt es da aber zumindest unter OS X und Windows ein Problem, es wird zum Beispiel die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Malformed UTF-8 character (unexpected non-continuation byte 0x7a,
immediately after start byte 0xc4) at 210.text-converter.t line 23.
Das liegt daran, dass Eclipse auch korrekt als UTF-8 gespeicherten Source im Standard-Encoding an Perl zum Syntaxcheck weiterreicht: das korrekte UTF-8 wird also in ein anderes Encoding gewandelt. Und das ist unter OS X das MacRoman aus alten Zeiten vor OS X – und das ist natürlich kein valides UTF-8!
Abhilfe
Korrekterweise sollte das Perl-Plugin die Datei natürlich im für die Datei eingestellten Zeichensatz weiterreichen. Also einfach gar nicht konvertieren. Bis das passiert kann man sich aber auch anders behelfen:
Man füge die folgende Zeile in der eclipse.ini ein:
-Dfile.encoding=UTF-8
Die eclipse.ini findet man unter OS X unter Eclipse.app/Contents/MacOS bzw. im Application Bundle von Eclipse (im Finder Rechtsklick, „Paketinhalt zeigen“) im gleichnamigen Ordner via Terminal.
Unter Windows ist die Datei vermutlich an einem vergleichbaren Ort.
Alternativ kann man Eclipse den Parameter beim Start via Kommandozeile auch manuell mitgeben.
Als Nebenwirkung werden nun zum Syntaxcheck auch Dateien, die in Latin-1 codiert sind, für den Syntaxcheck nach UTF-8 gewandelt.
Published by Alvar Freude
on 2009-03-23T12:02:47